Der Käfer 1200L
Angenommen, Sie gehören zu
den 20 Millionen Leuten, für die es kein
besseres Auto gibt als den Käfer.
Dann interessiert es Sie vielleicht, wie die Geschichte des berühmtesten und beliebtesten aller Volkswagen begann. Es heute fast ein halbes Jahrhundert her, dann nahm am 17. Januar 1934 auf dem Zeichenbrett des Ingenieurs Ferdinand Porsche der Käfer erste Formen an.
Knapp 3 Jahre später, am 12.11.1934, erblickte der erste Käfer als Prototyp das Licht der Welt.
Bis zum Dezember 1955 hatte er sich bereits auf 1 Millionen Exemplare vermehrt. Und schließlich, 17. Februar 1972, wurde der Käfer Weltmeister: Mit 15.007.034 Stück wurde er zum meistgebauten Typ in der Geschichte des Automobils.
Heute sind es bereits 20 Millionen Exemplare. Denn der Käfer ist, trotz seiner langen Vergangenheit, kein Auto von gestern. Er ist ein Auto von heute, mit einer Technik, die von Jahr zu Jahr besser, einem Äußeren, das immer hübscher, und einem Innenraum, der immer gemütlicher und wohnlicher wurde. Während ein Käfer-Generation die andere ablöste, reifte der Wagen heran und wurde, was er heute für Millionen von Menschen ist: Ein erfahrenes Gefährt, das auf allen Straßen der Welt zuhause ist.
Ein Freund und Kamerad, der einen durch dick und dünn fährt, sei's zum Polarkreis in eisiger Kälte, nach Afrika in glühender Hitze oder einfach nur morgens ins Büro. Der Käfer hat keine Laune und Allüren, er ist genügsam beim Kauf und Unterhalt und besitzt dazu noch einen Vorzug, dessen sich nur ganz wenige Autos auf der Welt rühmen können: nämlich zeit- und klassenlos zu sein.
Ein Käfer? Aber es gibt doch andere
Autos.
Wissen die Millionen Käfer-Fahrer in aller Welt etwa nicht, dass es im Automobilbau inzwischen neuere Konstruktionen gibt? Sie wissen es durchaus, und dennoch kaufen sie sich immer wieder einen Käfer. Grund: für einen Käfer-Fahrer zählen bei einem Auto andere Sachen. Langlebigkeit und Zuverlässigkeit findet er wichtiger als PS und Plüsch. Robustheit erwartet er statt hochkomplizierter Technik, mit der sich nur geschulte Spezialisten auskennen.
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Dass der Käfer grundsolide verarbeitet ist, merken Sie schon, wenn Sie den Schlüssel ins Schloss stecken: sogar der Türgriff ist aus solidem verchromten Metall.
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Die Kopfstützen im Käfer erfüllen alle Sicherheitsvorschriften. Sie können die Kopfstützen nicht nur in der Höhe, sondern auch in der Neigung einstellen.
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Ein echter Käfer-Fan macht sich nichts aus Autos mit wechselnden, modischen Verkleidungen, ihnen macht auch keine - noch so tolle - Kiste schwach: Er kauft sich lieber einen schmucken, sparsamen Klassiker für sein Geld. (der Käfer ist nach wie vor für ziemlich wenig Geld zu haben, was Ihnen in jeder V.A.G Partner bestätigt.) Da weis man dann, was man hat: Unter anderem einen Boxer-Motor, der läuft und läuft und läuft, große Räder, die noch greifen, wo andere längst duchdrehen und durchdrehen und durchdrehen. Und man weis auch, dass man lange was hat: Beim Käfer sind Kinderkrankheiten seit Jahrzehnten auskuriert, die Technik ist bis zur letzten Schraube ausgereift, und die Verarbeitung ist (wie millionenfach geübt) von allersolidester Qualität. Kaum nötig, jedem Käfer eine weltweite Jahresgewährleistung (gegen Durchrostung sogar 6 Jahre) mit auf den Weg zu geben. Wir tun es trotzdem.
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Im Bild sehen Sie die Kurbellenker der Doppellängslenker-Vorderachse beim Käfer. In Verbindung mit einem Stabilisator vorn und einer Längslenker-Hinterachse ergibt das eine saubere Straßenlage.
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Das ist ein Längslenker an der Hinterachse des Käfers. Für eine gute Bodenhaftung und angenehmes Fahren auch eine weniger glatten Wegen sorgen Drehstabfedern und hydraulische Stoßdämpfer.
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Mit dem Käfer kommen Sie von der
ersten Minute an klar.
Bevor Sie die Hände ans Lenkrad legen und sich über das vertraute Gefühl freuen, wieder einmal im geliebten Käfer zu sitzen, sei uns der Hinweis erlaubt auf die Türen, die - wegen der guten Türdichtungen - beim Käfer mit etwas Nachdruck zu schließen sind.
Pfeifgeräusche und Zugluft sind für Käfer-Fahrer deshalb wohl auch Fremdworte. Haben Sie es sich inzwischen auf einem anatomisch ausgeformten Sitz hinter dem Lenkrad bequem gemacht? Tun Sie's! Die Polster sind gut gefedert, nicht zu weich und nicht zu hart (davon später mehr). Zunächst sollten wir mal ein paar Takte über das Herz des Käfers reden. Es schlägt hinter Ihrem Rücken: Mit 25 kW (34PS). Die Pferdchen des Käfer traben in arktischer Kälte wie in tropischer Hitze ohne zu murren. Für eine wirkungsvolle Motorkühlung sorgt nämlich kein Wasser, sondern simple Luft. Auf diesen Motor ist Verlass: In seinen verschiedenen Versionen wurde er fast 30 millionenmal gebaut. Er hat sich seinen Ruhm auf allen Straßen der Welt erfahren. (Einge Exemplare kamen sogar in der Luft zu Ehren; begeisterte Käfer-Fahrer haben sie in Miniflugzeugen eingebaut). Dazu währe es wohl nicht gekommen, bestünde in der Zuverlässigkeit und am Durchaltevermögen des Käfer-Motors irgendwelche Zweifel. Und was seinem Wohlverhalten an der Tankstelle angeht, hat der Käfer noch nie jemandem das Geld aus der Tasche gezogen. (Die Verbrauchsangaben nach DIN 70030 finden Sie in den technischen Daten.)
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Das Herz des Käfers schlägt hinten. Vorteil: gute Zugänglichkeit. Die gleichzeitige Belastung der angetriebenen Hinterräder sichert bei allen Straßen- und Witterungsverhältnissen einen guten Antrieb.
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Typisch Auto von heute: Im Käfer hat man Kontrollleuchten und Anzeigen für km, km/h, Kraftstoff, Generator und Öldruck, sogar eine Kontrollleuchte für den Ausfall eines Bremskreises.
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Das ist die Sicherheitslenksäule beim Käfer. Beim Frontaufprall z.B. sorgt u.a. dieses Gitterrohr dafür, dass der Fahrer weitgehend vor Verletztungen durch die Lenksäule geschützt ist.
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Der Käfer läuft und läuft und läuft auf großen Rädern, genauer: auf Stahlgürtelreifen mit Abmessung 155 SR 15.
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Jetzt wollen wir Sie nicht länger
aufhalten.
Mit der zweckmäßigen Innenausstattung des Käfers haben Sie sich schnell vertraut gemacht. (Sie haben sofort gesehen, dass kein Plüsch und überflüssiger Zierrat das Auge blendet.)
Jetzt wollen Sie bestimmt wissen, wie es sich denn so im Käfer leben lässt. Wie gut die Sitze ihrem Körper angepasst sind, probieren Sie am besten selber aus. Die Rückenlehnen können Sie stufenlos verstellen und die Kopfstützen ziehen Sie bitte ihrer Körpergröße entsprechend weit heraus. Alles, was Sie im Käfer antreffen, ist wohldurchdacht. So lässt sich der Innenspiegel abblenden, die Sonnenblende auf der Fahrerseite zur Seite schwenken und auch an Haltegriff und -schlaufen, Kleiderhaken, einem Ablagekasten in der Amaturentafel mangelt es im Käfer nicht.
Der Platz, wo wir ihnen auf Wunsch gerne ein Radio einbauen, liegt an gut erreichbarer Stelle vor Ihnen. Bitte legen Sie auch mal die Automatic-Sicherheitsgurte an, prüfen Sie, wie sauber die Sitzverstellung arbeitet und fassen Sie mit der Hand auch über den festen Stoff der Sitze. Was Sie fühlen, ist soldide Verarbeitung. Da gibt's keine schlechtsitzende Türverkleidung, keinen Haltegriff, der beim festem Zupacken nachgibt, und keinen Innenspiegel, der sich bei Kopfsteinpflaster verstellt. Der Käfer ist eben nicht nur äußerlich, sondern durch und durch ein solides Auto.
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Für die freie Sicht nach hinten hat der Käfer eine große und beheizbare Heckscheibe.
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Das ist einer der beiden Aufrollautomaten für die Dreipunkt-Automatic-Sicherheitsgurte der Vordersitze im Käfer: Sie brauchen das Gurtschloss nur noch zu öffnen, das Aufrollen übernimmt eine kräftige Feder.
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Halt, noch nicht losfahren! Am Käfer ist
einiges neu.
Selbst in einem solange erprobten Auto wie dem Käfer, der alles hat, was man zum sicheren Fahren braucht, sind von Zeit zu Zeit ein paar Neuerungen fällig: Dazu gehören zum Beispiel die beiden Rückfahrleuchten, die Zweistufenschaltung mit Tipp-Wisch-Kontakt für die Scheibenwischanlage, die elektrische Scheibenwaschanlage, die Kontrolleuchte für den Ausfall eines Bremskreises und Kopfstützen, die sich in Höhe wie in Neigung einstellen lassen. Auch sind das Dekor für den Sitzbezugsstoff und die Farben für die Außenlackierung dem Wechsel der Mode unterworfen. Ansonsten halten wir fest am bewährten Käfer-Motor mit 25 kW (34 PS), dem Käfer-Fahrwerk mit Einzelradaufhängung und den gegen Wasser und Dreck rundum eingekapselten Drehstabfedern und dem Zweikreisbremssystem mit großen Trommelbremsen an den großen Rädern des Käfers.
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Der Käfer rollt nicht nur auf großen Rädern, auch die Trommelbremsen sind groß dimensioniert.
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Wie jeder Volkswagen hat auch der Käfer ein Zweikreisbremssystem. Im Bild sehen Sie den Hauptbremszylinder.
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Die Scheibenwaschanlage geht beim Käfer jetzt elektrisch. Vorteil: Neben der Komfortverbesserung eine höhere Funktionssicherheit.
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1. Sicherheit. 2. Gute Sicht im Dunkeln nach hinten: Dank der Rückfahrleuchten, mit denen jeder Käfer serienmäßig ausgestattet ist.
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Auf dem neusten Stand der Technik - und darum unverändert - liefern wir den Käfer z.B. mit Verbundglaswindschutzscheibe, beheizbarer Heckscheibe, klappbarer Rücksitzlehne, Türausstellfenstern und Lenkungdämpfer. Eine Schutzkonservierung mit Volkswagen-typischer Quaität dürfen Sie erwarten für den Unterboden und die Radhäuser nebst einer Hohlraumkonservierung für den unteren Karosseriebereich. Und von unveränderter Güte dürfen auch der Spaß sein, den Ihnen der Käfer jedes Mal macht, wenn Sie mit ihm fahren.
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Die für Sie ideale Sitzposition werden Sie im Käfer mühelos finden. Die Lehnen der Vordersitze lassen sich stufenlos bis zur Liegeposition einstellen.
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Frischluft ohne Zugluft: Mit dem Austellfenster beim Käfer können Sie u.a. das Beschlagen der Seitenscheiben verhindern.
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© Volkswagen AG - Bilder/Texte aus offizellen Verkaufsprospekt
















